20 Teilnehmer, ein spielstarkes Feld, ein Gast

und es siegte Thomas Schlapp und erhielt den 10 Euro-Gutschein. So fasse ich vom Hörensagen den Blitzabend zusammen. Wer wie den 5-Euro--Gutschein erhielt, weiß ich nicht - Hinweise nehme ich entgegen.

Die Blitz-Vereinsmeisterschaft wird wohl bis zum Ende spannend bleiben.

(Jörg Berkes)

Lieber Schach oder lieber Skat, lieber Paul?

Unser Paul Schüller spielt beides gern - aber an diesem Wochenende am Gernsten Skat. Und so war er am Ende unter 12 Teilnehmern nicht nur Platz 1 auf der Skala "Ältester Spieler", sondern auch auf der Skala "Bester Spieler", vor "Jungspund" Mark Rupp.

Thomas Müller-Ali, wie jedes Jahr souveräner Organisator,  überreicht ihm als Preis einen Langener Einkaufsgutschein über 10 Euro. Paul - nächstes Jahr Titel verteidigen - das ist vor dir (nach meiner Erinnerung) noch niemand gelungen.

Näheres über unsere drei Französinnen

Dass wir drei neue Mitglieder aus Frankreich haben, die in der Damenmannschaft eine scharfe Klinge führen, ist unseren Lesern mittlerweile bekannt. Zwei davon waren am letzten Wochenende hier, Anaëlle Afraoui und Florence Rollot. Die Dritte im Bunde ist Lara Hernandez, die diesmal nicht für uns spielen konnte, weil wir nur 6 Spielerinnen einsetzen konnten. An dieser Stelle aber auch schon mal ein dickes "Herzlich willkommen!".

Für alle Schachspieler ist sicher folgende Nachricht interessant: Die FFE (Féderation française d' Échecs) veröffentlicht auf ihrer Website monatlich eine Datei mit einer Publikation "eem" (échec et mat), die ungefähr unserer Zeitschrift "Jugendschach" entspricht. Dort finden sich viele Übungen mit unterschiedlichem Anspruch, von "Bauer" bis "Dame". Und das kostenlos! Französischkenntnisse sind hilfreich, aber falls nicht vorhanden, umso besser. Desto mehr lernt man.

Hin und wieder sind Portraits von Spielern oder Spielerinnen auf der Titelseite, und "unsere drei" wurden auch schon verewigt. Hier die Links zu den entsprechenden Ausgaben:
http://www.echecs.asso.fr/EemJunior/EemJunior77.pdf
http://www.echecs.asso.fr/EemJunior/EemJunior94.pdf
http://www.echecs.asso.fr/EemJunior/EemJunior99.pdf

Alle Ausgaben erreicht man über http://www.echecs.asso.fr/Revues.aspx - etwas scrollen, die "eem" sind weiter unten. Wer alle Aufgaben in allen Ausgaben löst, dürfte sich in den nächsten Monaten nicht über Mangel an Beschäftigung beklagen.

(Dr. Gero Poetsch)

Offenes Vereinsturnier Schachclub Heusenstamm ab 23.10.

Liebe Mitglieder und Freunde

Auf vielfachen Wunsch wollen wir in diesem Jahr wieder ein offenes Vereinsturnier mit verkürzter Bedenkzeit veranstalten. Gespielt wird ein Rundenturnier in zwei Gruppen. Die erste Gruppe (DWZ unter 1700)
spielt jeden Montag um 17 Uhr. Erster Preis ist € 50,-- Zweiter Preis € 30,-- und dritter Preis € 20,--
Die zweite Gruppe (DWZ über 1700) spielt jeden Montag um 18.30 Uhr. Hier beträgt bei genügender Beteiligung der erste Preis € 250,--, der zweite Preis € 150,-- und der dritte Preis € 50,-- Das Turnier beginnt am Montag nach den Herbstferien am 23. Oktober 2017 um 17 Uhr bzw 18.30 Uhr in unserem Schachclub in der Eisenbahnstraße 11

Wer mitmacht und das Turnier zu Ende spielt, bekommt auch Sonderkonditionen für die Teilnahme am diesjährigen Sparkassenturnier in Martinsee.

Bitte bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.

Schachclub Heusenstamm

Rudolf Benninger, Stefan Solonar

Langen erreicht 3:3 gegen Bayern München - toll - und liegt auf Platz 2

Statt Annelen Carow an Brett 1 durfte gegen Bayern München Helene Flach ans Brett. Die Favoritenrolle war klar verteilt: nur an zwei Brettern betrug die DWZ-/ELO-Differenz zugunsten der Bayern weniger als 100 Punkte, an den beiden ersten Brettern 2 WIMs, auf Langener Seite war die älteste Spielerin 18 Jahre, auf Bayern-Seite waren alle Spielerinnen, zum großen Teil erheblich - älter. Aber als ich zum Wettkampf kam, sah es nach einem Langener Sieg aus, was auch der Bayern-Mannschaftsführer so einschätzte. Dieser Optimismus steigerte sich, als Leonore Poetsch an Brett 2 , ursprünglich mal in schlechterer Stellung, ihren Positionsvorteil zu einem Sieg gegen eine WIM nutzte. Ein Punkt bei den beiden Restpartien hätte zum Sieg gereicht. Bei Arinna Riegel hätten wohl alle auf ein totes Remis gewettet. Ihre Gegnerin schaffte es aber mit einem Qualitätsopfer, die Stellung aufzuhebeln und zu gewinnen. Anaelle Afraoui an Brett  1 versuchte in etwas besserer Stellung auf Sieg zu spielen, es wurde aber "nur" ein Remis, immerhin auch gegen eine WIM. Die anderen Partien waren zuvor schon Remis ausgegangen.

Mit dieser Konstellation gegen die Bayern ein 3:3 - das ist schon Waaahsinn!! Was hätte ich nur schreiben sollen, wenn wir noch einen halben Punkt mehr geholt hätten...? So liegen wir auf Platz 2 der Tabelle, ansonsten ....

Ergebnisse und Tabelle

Der Einsatz der beiden Französinnen, Anaelle Afriaou (zwei Mal remis an Brett 1 und 2) sowie Florence Rollot (ein Sieg, ein Unentschieden) hat sich gelohnt. Und die Mädels, egal, ob aus Deutschland oder Frankreich stammend, haben sich gut verstanden und freuen sich schon auf ein Wiedersehen. Mannschaftsführer Dr. Erich Flach und Dr. Gero Poetsch dürfen sich mit der Idee, Schach und Austausch unter fast gleichaltrigen Mädels, die somit verschiedene Gesprächsebenen hatten, bestätigt fühlen.

Für das leiblich Wohl hatte Claudia Thomas gesorgt; dankeschön!

Wie sagte eine Bayern-Spielerin beim Gehen: "Schön war es bei euch." Und das war nicht nur auf den glücklich gewonnenen Punkt bezogen, sondern zumindest auch auf die für die beiden bayrischen Gastmannschaften bekannten Farben von Tellern und Servietten.

Erster Wettkampf der Frauen-Bundesliga - und erster Sieg

Ein knapper 3,5:2,5-Sieg im Heimspiel gegen den TSV Forstenried und damit der erste Schritt zum Klassenerhalt. Dass das Langener Team hinten punktet und vorne möglichst nicht verliert, hat sich wieder bewahrheitet. In einem spannenden Wettkampf siegten an den Brettern 5 und 6 Florence Rollot und Johanna Ehmann, während es an den Brettern 2 bis 4 jeweils für ein Remis reichte (Anaelle Afraoui, Leonore Poetsch und Arinna Riegel). Dass Annelen Carow an Brett 1 gegenüber der weiblichen Internationalen Meisterin Nato Imnadze (DWZ 2293)  das Nachsehen hatte, gefährdete den Sieg nicht mehr. Glückwunsch an das Team, bei dem - mit Ausnahme von Annelen - keine Spielerin älter als 18 Jahre ist.

Ergebnisse und Tabelle

Im gleichen Raum wurden die Gernsheimerinnen - trotz recht guter Stellungen - von Bayern München mit 6:0 besiegt.

Das siegreiche Team von links Florence Rollot, Anaelle Afraoui, Arinna Riegel, Annelen Carow, Johanna Ehmann und Leonore Poetsch.

18 Teilnehmer - nein 17 Teilnehmer und eine Teilnehmerin

Wegen der Damenligaspiele an den beiden folgenden Tagen spielte seit langem mal wieder ein Spielerin mit - und wie. Mit einem Sieg in der letzten Runde gegen den verlustpunktfrei führenden Matthias Kürschner kam Anaelle Afraoui auf vier Punkte, genau wie der Sieger Reimund Ochmann und Matthias Kürschner als Zweiter. Respekt!

Eine ansehnliche Teilnehmerzahl (siehe Überschrift) und ein par Freigetränke für Spieler, de unsere junge Dame auf französisch begrüßt haben.