Schachgutschein beim Wettbewerb Verein des Jahres

Ein fünfter Platz unter acht Teilnehmern beim Wettbewerb des Deutschen Schachbundes "Verein des Jahres" brachte einen Schachgutschein über 50 Euro mit sich. Die Abstände bis hin zum 1. Platz waren gering; mit mehr Initiative wäre eine bessere Platierung möglich gewesen.

Vereinsmeisterchronik

Jahr Vereinsmeisterschaft Blitzschach-Vereinsmeisterschaft Schnellschach-
Vereinsmeisterschaft
Vereinspokal
1957 Horst Samuel      
1958        
1959 Elmar Teichmann      
1960 Dr. Franz Müller      
1961       Wolfgang Bareis
1962 Elmar Teichmann Elmar Teichmann   Elmar Teichmann
1963 Horst Mann     Paul Schüller
1964       Dr. Franz Müller
1965        
1966       Elmar Teichmann
1967        
1968       Franz Mann
1969 Elmar Teichmann     Franz Mann
1970 Paul Schüller      
1971       Horst Mann
1972       Horst Mann
1973        
1974        
1975       Franz Mann
1976 Norbert Barthe     Franz Mann
1977 Norbert Barthe Franz Mann   Paul Schüller
1978 Norbert Barthe     Paul Schüller
1979 Franz Mann Norbert Barthe   Franz Mann
1980 Norbert Barthe Franz Mann   Franz Mann
1981 Franz Mann Norbert Barthe   Franz Mann
1982 Franz Mann Franz Mann   Franz Mann
1983 Norbert Barthe Norbert Barthe   Franz Mann
1984 Franz Mann     Franz Mann
1985 Franz Mann Norbert Barthe   Franz Mann
1986   Franz Mann   Franz Mann
1987   Peter König   Michael Arnold
1988 Peter König Peter König   Peter König
1989 Andreas Schmidt Wolfgang Justinger   Horst Mann
1990 Michael Arnold      
1991        
1992        
1993 Franz Mann     Andreas Schmidt
1994       Raimund Ochmann
1995 Thomas Schlapp Thomas Schlapp    
1996 Roman Kurevic      
1997 Raimund Ochmann Andreas Schmidt    
1998 Eike Brückner Eike Brückner    
1999 Peter König Eike Brückner    
2000 Eike Brückner Eike Brückner    
2001 Eike Brückner      
2002 Raimund Ochmann Eike Brückner    
2003 Eike Brückner Eike Brückner    
2004 Peter König Raimund Ochmann    
2005 Thomas Schlapp Thomas Schlapp    
2006   Thomas Schlapp Thomas Schlapp Dr. Willi Koschinski
2007   Thomas Schlapp Thomas Schlapp  
2008 Raimund Ochmann Thomas Schlapp Thomas Schlapp  
2009        
2010   Thomas Schlapp Thomas Schlapp  
2011 Andreas Schmidt Thomas Schlapp Thomas Schlapp  
2012 Thomas Schlapp Thomas Schlapp Thomas Schlapp  
2013 Thomas Schlapp Thomas Schlapp Dr. Rolf Koopmann  
2014   Thomas Schlapp Thomas Schlapp  Tom Cook
2015        
2016   Frank Keim

Raimund Ochmann

B-Turnier: Michael Arnold u. Jonas Renk

Erich Flach

Vorstand

Geschäftsführender Vorstand

Name Funktion Email Telefon
Dr. Jörg Berkes 1. Vorsitzender Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 06103/202097, 0170-3383128
Dr. Norbert Riegel
2. Vorsitzender
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 06103/9886140
Claudia Thomas Jugendleiterin Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 06103/928560
Kurt Michalzik Kassenwart    

Ehrenvorsitzender:          Friedel Herth

Ehrenvorstandmitglied:  Rainer Sallwey

 

Webmaster:                         Dr. Norbert Riegel

 

Sonstige Mitglieder des erweiterten Vorstandes

Monika Renk Schriftführerin
Dinh Bao Duong Pressewart
Tobias Thomas Turnierleiter
Wolfgang Renk Materialwart
Birgitta Karl Beisitzerin
Kerstin Reidl Beisitzerin
Robert Becker Mannschaftsführer 1. Mannschaft
Mark Rupp Mannschaftsführer 2. Mannschaft
Matthias Münstermann Mannschaftsführer 3. Mannschaft
Rainer Sallwey Mannschaftsführer 4. Mannschaft
Carlo Schmidt Mannschaftsführer 5. Mannschaft
Jan Robert Buchholz Mannschaftsführer 6. Mannschaft
Dr. Erich Flach Mannschaftsführer Damenmannschaft

 

Spielabend und Anfahrt

Spielabend und Anfahrt

Spielabend ist jeweils freitags ab 20 Uhr für Erwachsene und ab 18 Uhr für Jugendliche (am letzten Freitag im Monat Jugend-Blitz- oder Jugend-Schnellschachturnier, an diesem Tag Beginn um 17 Uhr, am 2. Freitag Jugend-Vereinsturnier).
Jeweils am 2. Freitag im Monat findet ab 20.30 Uhr (Anmeldung bis 20.15 Uhr) die für Gäste offene Schnellschach-Vereinsmeisterschaft, jeweils am letzten Freitag im Monat um 20.30 Uhr (Anmeldung bis 20.15 Uhr) die für Gäste offene Blitzschach-Vereinsmeisterschaft (jeweils mit Jahreswertung) statt.
Das Spiellokal befindet sich in der Alten Bachschule, Wilhelm Leuschner-Platz in Langen (nähe Stadtkirche, am südlichen Ende des Parkplatzes, neben AWO).

Der Weg zu unserem Spiellokal und die Parkmöglichkeiten:

Die Zufahrt zu unserem Spiellokal „SKL“ erfolgt, von der Fahrgasse oder Frankfurter Straße kommend, über den gelb dargestellten Parkplatz P. Mit etwas Glück findet man da noch einen freien Platz. Danach lohnt sich die Suche in der Kirchgasse, Kaplaneigasse und Hegweg. Etwas weiter entfernt sind die Parkplätze am Schwimmbad, die in ausreichender Menge vorhanden sind. Auch in der Wassergasse (Einbahnstraße) und Rheinstraße sind manchmal noch Plätze zu finden.

 

Infoblatt Verein (2)

 

Informationen zum  

Schachklub Langen e. V. 

 
 
Spiellokal Wilhelm-Leuschner-Platz, Haus A
(ehemalige Bachschule am südlichen Ende
des Parkplatzes an der Stadtkirche)
Mitglieder mehr als 100, davon etwa die Hälfte Jugendliche
Spielabend (Erwachsene)
Turniere     (Erwachsene)
Jeden Freitag ab 20.00 Uhr
Zweiter Freitag im Monat 20.15 Uhr Schnellschach
Letzter Freitag im Monat 20.15 Uhr Blitzschach
Spielabend (Jugendliche)
Turniere     (Jugendliche)
Jeden Freitag ab 18.00 Uhr
Letzter Freitag 17.00 Uhr Blitz- oder Schnellschach
Zweiter Freitag 18.00 Uhr Jugend-Vereinsturnier
Training (Jugendliche) Training nach Stufenmethode, bis zu acht erfahrene Spieler, davon vier mit C-Trainerschein, betreuen fünf Trainingsgruppen unterschiedlichen Niveaus. Zusatztraining für fortgeschrittene Jugendliche von externen Trainern
Mannschaften Sieben Mannschaften; die höchste in der Verbandsliga
Erfolge der Jugend (Auswahl) U 14-Mädchen: Amtierender Deutscher Meister
Mehrere Hessen- und Bezirkstitel
Mehrere Kinder im Hessen-Schachkader
Weitere Aktivitäten Sommerfest, Weihnachtsfeier, Mehrkampf
Mitgliedsbeitrag pro Jahr
(ab 01.01.2014)
84 € pro Jahr für Erwachsene
48 € für passive Mitglieder
48 € für Jugendliche und Studenten
144 € als Familienbeitrag
Homepage www.sklangen.de
Kontakt Vorsitzender Dr. Jörg Berkes
Tel. 06103/202097, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Jugendleiterin Claudia Thomas
Tel.: 06103/928560, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  Stand: Oktober 2016

Stadtmeisterschaft 2013

 

 

4. Offene Langener Schnellschach-Stadtmeisterschaft 2013 um den Sparkassen-Cup

 

ausgerichtet vom Schachklub Langen e.V.

 

am 23. Juni 2013 um 13.00 Uhr

 

im Siedlerheim, Joseph-von-Eichendorff-Straße 1; 63225 Langen

 

 

 

Startberechtigung:

 

Das Turnier ist offen für alle Schachspieler. Die Teilnehmerzahl wird begrenzt auf 80 Spieler. Daher sollte eine Voranmeldung erfolgen.

 

Turniermodus:

 

Schnellschach (2 x 20 Minuten), 7 Runden Schweizer System

 

Bei Punktgleichheit zählt die Buchholzwertung. Besteht weiterhin Gleichstand, wird um den Sieg ein Stichkampf ausgetragen (2 Blitzpartien mit wechselnden Farben, danach entscheidet das Los).

 

 

Startgeld:

 

5 Euro für Erwachsene, 3 Euro für Jugendliche (geboren 1995 oder später)

 

 

Preise:

 

Der Sieger erhält einen Pokal und 100 Euro, der Zweite 60 Euro, der Drittplatzierte 40 Euro.

 

Einen Sonderpreis in Höhe von 20 Euro und einen Pokal erhalten der beste Jugendliche und die beste Dame. Die Sonderpreise werden erst bei mindestens 3 Teilnehmern der jeweiligen Gruppe ausgeschüttet.

 

 

Anmeldung:

 

Anmeldungen sind, wenn die Teilnehmergrenze noch nicht erreicht ist, bis 12.30 Uhr möglich. Voranmeldungen sind mit Name, Vereinsname, DWZ und bei Jugendlichen das Geburtsjahr per Mail zu richten an:

 

Jörg Berkes; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Tel.: 0170/3383128

Impressum

Verantwortlich für die Website:

Schachklub Langen e. V.

Dr. Jörg Berkes, Elisabethenstraße 40, 63225 Langen,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 06103/202097, Mobil: 0174/3293872

Schach in Langen nach dem 2. Weltkrieg

Wie es früher einmal war!

 

Mein Name ist Friedel Herth. Ich wurde 1935 in Langen geboren. Im Alter von 6 Jahren erlernte ich das Schachspiel – ich spielte aber zunächst nur zu Hause mit Freunden. 

Es herrschte der 2. Weltkrieg. Als Spielfiguren hatten wir runde Holzscheiben, wie beim Damespiel, auf denen die Schachsymbole mit roter bzw.schwarzer Farbe aufgedruckt waren.

Sehr oft mußten wir unsere Spiele unterbrechen weil amerikanische Bombengeschwader über Langen flogen und die Gefahr von Bombenabwürfen bestand.

Meistens flogen sie an Langen vorbei, mit dem Ziel, in Schweinfurt die Kugellagerfabrik Fichtel & Sachs zu bombardieren. Fichtel und Sachs war ein wichtigiger Zulieferer für die deutsche Wehrmacht. Aber manchmal warfen sie über Langen auch  Brandbomben ab und verbeiteten mit Flugblättern bei den Langenern etwas Angst mit dem Text: „Langen im Loch wir finden euch doch“.

Das damals landwirtschaftlich geprägte Langen war aber für Bombenangriffe uninteressant. Die Maschinenfabrik Nassovia und Voigt & Häffner waren nach meiner Erinnerung die einzigen größeren Betriebe. Aber ein Scheinwerfer mit 4 riesigen Strahlern, den die Deutschen etwa 1000 m vom Wohngebiet entfernt errichtet hatten, war den Amerikanern ein Dorn im Auge, denn bei ihren  nächtlichen Angriffen wurden die Flugzeuge angestrahlt und versteckte Flakgeschütze  sollten sie abschießen. Ich habe aber keinen einzigen Abschuß gesehen!

 

Nach der Niederlage Deutschlands erlaubten die Besatzungsmächte, die sogenannten Alliierten, (USA, England, Frankreich und Russland),  kein uneingeschränktes Fortbestehen der deutschen Vereine. Sie  mußten erst einmal „entnazifiziert“ werden. Viele waren  für Hitler und für das „Dritte Reich“ ein Aushängeschild für die Leistung des deutschen Sports. Die Vereinsfunktionäre waren meist auch Mitglieder in der  NSDAP – (National-Sozialistische-Deutsche-Arbeiter-Partei). Für  die Langener Vereine traf das meines Wissens nicht zu. Aber auch die mußten wieder klein anfangen.

 

Inzwischen war ich 12 Jahre alt geworden und hatte den Wunsch, einem Schachklub beizutreten. Einen Klub in dem nur Schach gespielt wurde gab es im Jahre 1947 nicht.

Ich hörte aber, dass sich bei der SSG, Sport-und Sängergemeinschaft Langen, ein paar Schachspieler eingefunden hätten. Es waren meist ältere Spieler und gerade so viele, dass eine Wettkampfmannschaft gebildet werden konnte. Deshalb waren neue Spieler sehr begehrt. Ich konnte meine schon vorhandene Spielstärke unter Beweis stellen und wurde sofort für den Wettkampf am Sonntag nominiert. Ich habe mein erstes Spiel siegreich gestaltet und damit den Grundstein für meine weitere „Karriere“ in der Mannschaft  gelegt.

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Das damalige Spielniveau war nicht so hoch wie heute und die Gegner haben des öfteren  schon einmal einen „guten Zug“ übersehen. Die Wettkämpfe wurden nicht so ernst genommen. Man spielte zwar mit einem gewissen Ehrgeiz aber in erster Linie wollte man Spaß haben bei diesem schönen Spiel. Schachunterricht wurde in den Vereinen nicht angeboten. Es war auch keine Zeit zum Üben vorhanden, denn Deutschland mußte wieder aufgebaut werden, das Geld, die Reichsmark verlor inflationär ihren Wert und und fast jeder war damit beschäftigt, sich erst einmal eine Existenz aufbauen.

 

Zu dieser Zeit hatte ich in Langen nur ein einziges Auto fahren gesehen. Der findige oder kundige Besitzer, mit Namen Becker, hatte, weil es kein Benzin gab, an seinem Fahrzeug einen riesigen runden Holzofen montiert und mit den Verbrennungsgasen einen dafür geeigneten Motor betrieben. Wir nannten das Auto: den Holzvergaser. Ich sehe heute noch das kleine runde Feuerloch am unteren Teil des Ofens, das manchmal einen Blick auf die Glut freigab.. Dieser Herr Becker hat dann später die Firma Omnibus-Becker gegründet.  

 

Unser Spielabend war dienstags. Nicht immer waren alle Spieler anwesend. Besonders problematisch war es wenn am Sonntag ein Wettkampf stattfand. Wie sollten die am Spielabend fergebliebenen Spieler informiert werden?  Es gab kein Telefon und man konnte nicht schnell einmal mit dem Auto zu diesen Spielern hinfahren. Ich half dem Manager der Schachabteilung, Herrn Bindewald mit dem Fahrrad und zum Teil zu Fuß, diese Aufgabe zu bewältigen.

 

Wenn wir auswärts spielen mußten, waren die Wege manchmal sehr weit, denn im Schachbezirk 6 Starkenburg spielten damals auch die Vereine des heutigen Bezirks 10, Bergstraße. Wir sind gerne in diese schöne Gegend gefahren.  Die mit den Vereinen geschlossene Freundschaft hat lange über die Abspaltung hinaus, gehalten.

Die Schachpartien haben früher sehr lange gedauert und zogen sich manchmal bis zu 8 Stunden hin. Wenn dann immer noch keine Entscheidung gefallen war, konnte die Partie

auf  Wunsch eines Spielers, abgebrochen werden und an einem vereinbarten Termin zu Ende gespielt werden. Der Abbrechende Spieler schrieb dabei seinen letzen Zug geheim auf sein Partiefornular. Dann wurden beide Partieformulare in einem Briefumschlag verschlossen. Diese sogenannte Hängepartie mußte bis zum nächsten Turnierkampf zu Ende gespielt werden wobei der Spieler, der den Abbruch gewünscht hatte, zum Gegner reiste. Als wir einmal in Heppenheim das Schachlokal erst gegen 17,00 Uhr verließen, war gerade das Heppenheimer Weinfest im Gange. Da konnten wir nicht widerstehen und haben auch noch ein Gläschen getrunken und die Heimfahrt mit dem Zug in den späten Abend verlegt oder war es sogar der frühe Morgen? 

 

Als einmal der Mannschaftskampf gegen Darmstadt-Eberstadt im Programm stand, waren unsere Spieler von Brett 1 und 2 sehr aufgeregt. An Brett 1 wollte unser Jackie Dalk den Russen Anatole Archipoff besiegen, ein Schachgigant der damaligen Zeit der sogar zweimal,  1948 und 1950 die Hessische Meisterschaft errang. An Brett 2 wollte unser Victor Sedovnik gegen den ebenfalls übermächtigen Gustav Seeh gewinnen. Ich weiß leider nicht mehr wie der Wettkampf ausgegangen ist. So viel kann ich aber sagen: Darmstadt-Eberstadt war damals ein Hochburg im hessischen Schach. Mit Archipoff und Seeh errang man 1948 und 1949 die Hessische Mannschaftsmeisterschaft. Für mich war es ein faszinierender Gedanke, diese beiden Spieler hautnah erleben zu dürfen.

 

(Friedel Herth)